Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Traditionelle chinesische Medizin (TCM)Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) basiert auf einem des ältesten, noch heute angewandten Medizinsystems der Welt. Seine Entwicklung begann – je nach Interpretation der Quellen – vor rund 2500 Jahren und verbreitete sich bald weit über die Grenzen Chinas hinaus. So entwickelten sich über die Zeit im gesamten ostasiatischen Raum eigene regional geprägte Konzepte. Wichtige Varianten der Heilkunde gibt es beispielsweise in Japan, Korea und Vietnam.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) lässt sich nur bedingt mit der westlich geprägten Schulmedizin vergleichen. Während bei uns ein somatischer (auf Krankheitsbildern bezogener), ein mikroskopischer (detailbetrachtender) Ansatz gepflegt wird, betrachtet man in der TCM den Menschen als Ganzes. Körper und Geist werden zum Beispiel nicht voneinander getrennt. Man sieht im ganzen Menschen ein komplexes, zusammenhängendes System und stellte die einzelnen Bestandteile in Abhängigkeit zueinander.

Ähnliche Ansätze – den Körper als Ganzes zu betrachten, statt als Summe seiner Einzelteile – finden wir in der westlichen Welt zum Beispiel auch in der Osteopathie.

Die Methodik der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

Über die Zeit entwickelten sich in der traditionellen chinesischen Medizin verschiedene, regional und kulturell geprägte Stilrichtungen, philosophische Ansätze und Ausbildungskonzepte. Gemeinsam ist ihnen die Vorstellung, dass im Körper eine Lebensenergie fließt: das sogenannte Qi. Dabei handelt es sich nach der TCM um einen energetischen Prozess, der nicht sichtbar gemacht werden kann.

Was ist das Qi genau? Am ehesten lässt es sich mit unserer Vorstellung von „Lebensenergie“ beschreiben.

Das Qi ist fest eingebunden in das sogenannte Polaritätsprinzip, welches auch bei uns in der Symbolik des Yin und Yangs bekannt ist. Mit dem Polaritätsprinzip beschreibt die traditionelle chinesische Medizin zwei gegensätzliche wirkende, lebenserhaltende Kräfte. Ein bipolares System, welches dann am besten funktioniert, wenn Yin und Yang im Gleichgewicht sind. Ein Gleichgewicht oder die Harmonie dieser Kräfte bedeutet Gesundheit. Ein unharmonischer Zustand, in welchem Ying und Yang im Ungleichgewicht zueinander stehen, bedeutet Beschwerden und Krankheit.

Der Grundsatz der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

Erst in der vollkommenen Harmonie von Yin und Yang kann die Lebensenergie Qi entstehen und ungehindert fließen.

Wird in der traditionellen chinesischen Medizin von Organen gesprochen, versteht man darunter weniger ein einzelnes Körperorgan, sondern einen „Organ-Funktionskreis“. Diese sind ebenfalls dem Yin oder dem Yang zugeordnet.

Die fünf Elementen Lehre in der traditionellen chinesischen Medizin

Die Fünf-Elemente-Lehre untersucht die Gesetzmäßigkeiten, nach denen dynamische Prozesse (Wandlungen) im Bereich des Lebendigen ablaufen, betont also Werden, Wandlung und Vergehen.

5-Elemente-Lehre-Zanna-ArtDie fünf Elemente Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde sind unmittelbar aus der Natur abgeleitet. Allerdings werden damit abstrahierende Eigenschaften abgeleitet, um das Zusammenspiel von Erde, Mensch und Himmel zu beschreiben.

Diese Ansätze gibt es nicht nur in der traditionellen chinesischen Medizin, sondern ist auch in anderen fernöstlichen Heilmethode, der Akupunktur und sogar in ganzheitlichen westlichen Ansätzen der Medizin zu finden.

Im Wesentlichen geht es dabei um die anschauliche Beschreibung eines natürlichen Lebenszyklus, dem im Grunde alles unterworfen ist und deshalb bei der Beurteilung eines Krankheitsbildes berücksichtigt werden muss.

 

 

 

 

Anwendungen und Ausdeutungen der Fünf Elemente

Anwendungen und Ausdeutungen der Fünf Elemente

Klicken Sie einfach auf das Bild um es zu vergrössern.

Zusammenfassung

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist eine Erfahrungslehre auf einem soliden philosophischen Fundament. Dieses Fundament hat sich – wie auch die Erfahrung im Umgang mit den Anwendungen – über einen Zeitraum von zwei bis dreitausend Jahren ständig weiter entwickelt.

Diese Entwicklung ist – vergleichbar mit der Evolution – durch Selektion geprägt: Was sich bewährt, wird an nachfolgende Generationen weiter gegeben. Was sich nicht bewährt hat, geht vergessen.

Die traditionelle chinesische Medizin konzentriert sich nicht auf einzelne Organe oder Krankheitsbilder, sondern versteht den Körper, den Menschen, ja die ganzes Welt als komplexes System, in welchem jedes noch so kleine Teil in Abhängigkeit steht zum Rest. Und umgekehrt. Entsprechend versucht die traditionelle chinesische Medizin alle Faktoren (Qi, Funktionskreise, fünf Elemente) in ein Gleichgewicht oder in Harmonie zu bringen. Diese Harmonie, das ausgewogene Spiel der Kräfte, findet im Symbol von Yin und Yang seinen Ausdruck.

Die Entwicklung der traditionellen chinesischen Medizin ist noch lange nicht am Ende. Das beweist auch die Entwicklung des TCM YANG Naturbalsams: Die spezielle Kräutermischung baut auf den unverfälschten Originalrezepturen der traditionellen chinesischen Medizin auf und ergänzt sie durch wirkungsvoll pflegende und schützende Komponenten der Naturkosmetik der Neuzeit. Damit folgt sie einer Entwicklung, welche von den Spezialisten an den TCM Universitäten in China proklamiert wird: Wirkungsvolle klassische Rezepturen, mit Erkenntnissen der Neuzeit zu kombinieren. So gesehen ist die traditionelle chinesische Medizin eine moderne Medizin, basierend auf der Erfahrung von Jahrtausenden.

 

Die traditionelle chinesische Medizin und ihre Medizinaldrogen

Kenne Sie unser Kompendium der chinesischen Medizinaldrogen? Gemeinsam mit der Firma Bachhuber China-Medica Import und Vertrieb chinesischer Heilkräuter GmbH führen wir Sie ein in die Welt der chinesischen Heildrogen und geben Ihnen einen Einblick in die Möglichkeiten und Wirkungskreise der in Deutschland erhältlichen Heildrogen. Die Seite finden Sie hier:

http://medizinaldrogen.com/